Die Schulgeschichte Stockheims beginnt mit dem 2. September 1620.

An diesem Tage bekam Stockheim seinen ersten Lehrer, Peter Faber aus Stockheim.

Während des Dreißigjährigen Krieges brannte das Schulhaus ab, die Stelle war oft verwaist und der Lehrer von Düdelsheim musste einspringen.

Vom Jahre 1800 an stieg die Schülerzahl derart, dass die Schule zu klein war und von 1838-1841 ein Neubau mit Schulsaal und Lehrerwohnung errichtet werden musste.

Um die Jahrhundertwende musste eine 2. Klasse eingerichtet werden.

Für diese 2. Lehrerstelle hatte die Gemeinde einen Neubau in der Bahnhofstraße entstehen lassen.

Die Umsiedlungen nach dem 2. Weltkrieg wirkten sich auch auf unser Schulwesen aus. Die Schülerzahl war durch die Kinder der Heimatvertriebenen so hoch angewachsen, dass erst vier, dann fünf Klassen eingerichtet wurden. Um die Schulraumnot zu beheben, beschloss die Gemeindevertretung, das Schulhaus in der Bahnhofstraße durch einen Anbau zu vergrößern. Dieser Erweiterungsbau wurde 1953 fertig gestellt. Nachdem die Grundschulen in Glauberg, Bleichenbach und Effolderbach geschlossen wurden und die Kinder ebenfalls nach Stockheim zur Schule gingen, reichten die Räumlichkeiten nicht mehr aus.

Es wurden vorübergehend Pavillons aufgestellt, die durch einen dritten Bauabschnitt, in dem sich heute 6 Klassenräume, die Schülerbücherei / der PC-Raum befinden, ersetzt. Bei der offiziellen Einweihungsfeier am 07.10.95 erhielt unsere Schule auch ihren Namen „Keltenberg-Schule Glauburg“.